... weiter geht's in Shikoku. Nachdem wir also die große Seto-Brücke hinter uns gelassen haben, waren wir endlich auf Shikoku. Es war dann auch gar nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, die kleine Stadt Kotohira. Dort wurde uns auch langsam klar, was die Uni für Geld in diese Reise gesteckt haben muss. Das Hotel mit Zimmern im japanischen Stil war piekfein, mit Abendessen der Superlative, anschließendem Karaoke, einem Schwimmbad im 6. Stock und vor allem: ein natürlicher Onsen (heisse Quelle) auf dem Dach. Den mussten wir natürlich ausprobieren. Und zwar vor dem Essen, nach dem Essen und am nächsten Morgen um 6:00 Uhr, um den Sonnenaufgang Ende November in einem Onsen auf dem Dach eines Ryôkan zu sehen. Super Sache!Nach dem morgendlichen Onsen-Besuch und meinem Frühstücksei ging es dann leider schon raus aus dem Ryôkan. Wir haben alles zusammengepackt, das Gepäck im Hotel gelassen und sind dann auf zum Kotohira-Schrein, dem größten Schreinkomplex Shikokus. Dort gab es Tempel en masse und, natürlich, alle lagen auf dem Weg zum Berggipfel, mit hunderten von Treppen die erklommen werden wollten. Das Ganze wurde uns dann übrigens als Udon-Pilgerweg vorgestellt, denn nach dem Schreinbesuch waren wir darauf vorbereitet, unsere eigenen Udon zu machen! Wir haben also Teig geknetet, geschlagen und getreten, Udon geschnitten und sind dann feierlich zum Restaurant gelaufen, wo wir sie gekocht haben. Dort ging übrigens eine original Astro-Boy Zeichnung von Tezuka. Sehr geil! Und älter als ich selber! Am Ende gab es dann noch ein Diplom: ich habe die Nudelschule abgeschlossen!
Dann war es auch schon Zeit zum aufbrechen. Diesmal ging es über eine andere Brücke zurück, die Akashi-Kaikyo, dort haben wir noch einmal Rast gemacht und ich habe die letzten Fotos des Tages gemacht.
Ansonsten weise ich noch einmal auf meinen Tumblr-Account hin, auf dem ich hin und wieder besondere Fotos in großer Auflösung veröffentliche. Und wünsche euch allen einen angenehmen Abend. :-)


























































