Gestern war ich nach der Arbeit noch mit Stephanie in der Stadt und habe den lange gehegten Plan, einen ersten großen Koffer zu kaufen, in die Tat umgesetzt. Im Endeffekt wurde ich dann im Karstadt fündig, weil dort die Auswahl sehr groß war und - zu meiner Überraschung - die Preise gar nicht so abgehoben wie ich gedacht habe. Vieles war reduziert und einiges auch so in meinem Preisrahmen. Im Endeffekt habe ich mich dann von der Dame dort beraten lassen, da ich von Koffern so viel Ahnung habe wie Stephanie von Basic Joseki, hatte ich sowieso keine große Wahl. Die Entscheidung fiel dann also zu Gunsten eines orangenes Ungetüm für 79€. Ich find ihn ganz schick und viel Platz hat er auch, trotzdem habe ich mir beim hineinschauen die Frage gestellt, wie ich meine Sachen für ein Jahr dort hinein bekommen soll. Aber das Problem verschiebe ich erst einmal auf später.Des weiteren habe ich in den letzten Wochen, trotz nahender Prüfungen, wieder ein paar Bücher und DVDs gekauft. Zum Beispiel das exzellente "Kana und Kanji" von Langenscheidt. Zwar ärgert es einen hin und wieder mit falschen Strichzahlen oder absurden Radikalauswahlen, aber im Großen und Ganzen ist es eine hervorragende Zusammenstellung der vormals 1945 Jôyô Kanji. Da meine Karteikarten überall herumfliegen und völlig außer Rand und Band geraten sind, benutze ich es jetzt als Index, was ich schon gelernt habe. So kann man dann auch entspannt wiederholen.
Nur kurz angelesen habe ich "Denken in Japan" und "Bushido", beide Bücher sind schon etwas älter, sollten sich aber lohnen. Vor allem auf Bushido bin ich neugierig, stellt es doch meines Wissens den Versuch da, die "Tugenden der Samurai" retrospektiv zu einem greifbaren Codex zu verbinden. Wohlgemerkt, ein Buch von 1899, als die Meiji-Restauration schon Vergangenheit war und die Samurai als soziale Klasse offiziell gar nicht mehr existierten.
"Making Sense of Japanese" hat mich hingegen bisher ziemlich begeistert. Es ist ziemlich locker und flappsig geschrieben und erklärt auf eine recht spezielle Art und Weise ebenso spezielle Eigenheiten der japanischen Grammatik. Mal schauen ob das Buch mich bis zum Ende halten kann - schließlich geht es am Ende ja doch nur um Grammatik.
Zu Evangelion 2.22 will ich gar nichts sagen, da ich mich in den ewigen Konflikt der Befürworter und Ablehner dieser Serie gar nicht einspannen lassen will. Nur ganz kurz: Ich hab die TV-Serie erst geliebt, dann gehasst und bin am Ende irgendwo dazwischen gelandet. Der zweite Kinofilm jedoch war ganz ohne irgendwelche Fragen offen zu lassen einfach nur die größte Gurke die ich dieses Jahr käuflich erworben habe.
Ende für heute!

